Zeiten des Wandels 

JAGUAR STAR

29 Januar 2019

Zum Leben gehören so viele Phasen dazu. 

Und alle sind sie doch so wertvoll, kostbar, unvergleichbar. 

Manchmal dreht sich heute die Welt so schnell, finde ich. Uns wird an allen Ecken das Modell „Größer, Schneller, Besser“ verkauft. 

Auch in den Bereichen unserer intimen Spiritualität, unserer wertvollen Gesundheit, unserer essenziellen Sexualität. 

Mehr. Jetzt. Sofort.

Das ist doch eine große Kollektive Lüge. 

Somit kommen wir nie AN und KAUFEN immer mehr.

Dabei geht das doch gar nicht – ALLES, JETZT. 

Mir scheint es manchmal als wären wir Kollektiv in einem Kleinkind Trotzanfall gefangen und wollen einfach am liebsten Alles, und zwar – sofort.

Dabei verlieren wir Stück für Stück den Wert des Weges.

Die wertvolle Zeit des Gehens.

Das Knistern des Moments. 

Denn kein Mensch, glaub mir, ist von 1 auf 100 zu einem vermeintlichen „Ziel“ gekommen, sollte es sowas überhaupt geben. 

Ich persönlich denke voller Liebe und Dankbarkeit zurück an Zeiten in denen ALLE Tage vor mir leer waren, in denen das Einzige was ich wusste der jetzige Moment war, in denen meine Unterkunft für die Nacht bis zum Sonnenuntergang meist unbekannt war, jede Nacht woanders, meist auf der Erde, auf dem Boden, irgendwo … in der Natur. 

Viele Tage habe ich so verbracht, sehr viele. 

Ich denke auch voller Freude zurück an die vielen, vielen Jahre der Ausbildung in Schulen und Institutionen, in denen ich rhythmisch und fokussiert meine Aufmerksamkeit auf eine Sache gelenkt habe. Meine Tage gefüllt waren mit tiefem Erforschen und Erfahren von ganz speziellen Themen und Wissensgebieten, Arbeit- und Lebensaspekten.

Ich bin so Dankbar für die Reisezeiten in denen ich nie wusste wo der nächste Flug hingehen wurde. In diesen Zeiten lernte ich Vertrauen.

Die Jahre der Geburtsbegleitung in ständiger Rufbereitschaft. In denen die Geburt jeder Frau und jedes Kindes im absoluten Mittelpunkt meines gesamten Lebens stand. Gefüllt mit intensiven Hochs und krassen Tiefs. Gefüllt mit lernen über das Mensch sein. Mit Liebe. 

Das Jahr in dem ich mich ganz der Musik widmete. Und in dem es trotz unglaublich wenig Geld trotzdem immer genug gab um zu Üben, Proben und Singen.

Die Jahre der Körperschmerzen und Begrenzung durch Unfall und Umstände. Umhüllt von dem Göttlichen. Getragen und Geborgen im tiefsten Schmerz, in tiefster Dunkelheit. 

Unterschiedliche Zeiten in denen ich Dunkelheit und Schmerzen immer tiefer erfahren habe. Kampf und Hingabe. Heilung und Dankbarkeit. 

Phasen in denen mir das Leben lange Sommer mit viel Sonne geschenkt hat. 

Und dann die Winter die scheinbar endlos waren…

Als Apfelbaumfrau waren ganz bedeutsam schon immer die romantischen Zeiten die gefüllt waren mit nur einer Sache im Sinn! Ach, die Liebe

Das alles ist doch das Leben! 

Soviele Zyklen und noch so viel mehr durchleben wir doch alle!

Ich bin dafür dass wir Kollektiv wieder unser Leben zelebrieren! UNSER LEBEN! 

Dass wir wieder die Zyklen und Phasen verstehen lernen, bewusster leben und mit mehr Präsenz für den Augenblick. 

Denn UNSER LEBEN IST DOCH SOOOO KOSTBAR! 

Jede Phase darf gewürdigt werden, JEDE PHASE TRÄGT IHRE BEDEUTUNG! 

Heute, in den Zeiten des Internet und der Überflutung von Informationen über „die Anderen“ dürfen wir uns immer wieder Erinnern dass unser LEBEN ganz unser eigenes ist. Das unser Leben in Echtzeit HIER UND JETZT stattfindet. 

Es gibt hier kein „falsch“ oder „richtig“, „besser“ oder „schlechter“. 

Ich finde das Leben echt so unglaublich tief und voller Bedeutung… lasst uns das heilige mitten im Leben wieder entdecken

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