Vagina

JAGUAR STAR

Seitdem ich 19 bin beschäftige ich mich intensiv mit Körperarbeit, und genauso lange auch  mit dem Thema der Weiblichkeit, unserer Sexualität, dem Beckenboden und der Vagina.

Ich war zutiefst berührt, fasziniert und angezogen von allem was mit meinem Körper, bewusster Sexualität und Sinnlichkeit zu tun hatte. In dieser Anfangszeit besuchte ich über die Jahre viele Seminare, absolvierte eine Ausbildung in Tantra Massage, las Bücher zum Thema und durfte am Körper sehr viel, sehr schöne Körperarbeit erfahren. Massage, Cranio, Shiatsu, Yoni massage … alles mögliche körperliebende. Natürlich habe ich viel persönliches erlebt in dieser Zeit.

Wovon wenig bis nie die Rede war, und was ich erst später auf meinem Weg wirklich in tiefe Erfahren durfte, war das wichtige Thema Grenzen. Und ausserdem war trotz der vielen Aufmerksamkeit auf Erforschen nicht wirklich viel Sinn in der Sinnlichkeit für wahre Sensibilität, Empfindsamkeit, Feinheit und die subtilen Schwingungen von zarten Wesen.

Da ich selbst einen sehr guten Zugang zu meiner Sexualität, aber weniger Bewusstsein für meine tiefe Sensibilität hatte war mir das in diesen jungen Jahren nicht 100 % klar.

Seltsam dass wir dies weder in den Yoni Massage Kursen, noch in Frauen Ayurveda Massage Seminaren oder im Tantra Training beachtet haben. Ich war natürlich sehr jung, und es war alles ganz neu. Auch in anderen weiterführenden Begegnungen mit Körperarbeit, zum Beispiel in der Ausbildung zur Medizinischen Massage Therapeutin wurde tatsächlich das Thema Grenzen kaum angesprochen. Was das wirklich bedeutet, was Trauma bedeutet und wie unsere Psyche und unser Körper damit umgeht. Ausserdem natürlich kaum ein Hauch von Bewusstsein zu dem zarten Feld das hohe Sensibilität mit sich bringt.

Dabei war ich erst 19 oder 20, und die meisten in diesem Feld mindestens 10 Jahre älter als ich. So möchte ich Dir heute davon erzählen, wenn es für Dich vielleicht gerade jetzt, zu diesem Zeitpunkt wichtig ist das zu lesen. Vielleicht ist es gerade an der Zeit Dir selbst und deiner Vagina ganz liebevoll Respekt zu widmen. Dann sind diese Worte für Dich.

 

Das Grenzen wichtig sind.

Beim erforschen, probieren und lernen ist der erste Schritt doch eigentlich die eigenen Grenzen zuerst zu achten, zu wahren, zu kennen und zu verstehen. Überhaupt die eigenen Grenzen zu spüren und auch die eigene Zartheit und Sensibilität wahrzunehmen, anzunehmen.

Das ist nämlich nicht wirklich Teil unserer Gesellschaft. Uns wird in diversen Forschungsräumen gesagt es ginge darum Grenzen zu sprengen. In meiner nun langjährigen Erfahrung in der Arbeit mit Frauen und mit mir selbst als Frau kann ich sagen dass Grenzen total wichtig sind.

So viele von uns missachten unsere Grenzen, kennen sie nicht, missachten uns und unsere Grenzen.

Vor allem auch in der Sexualität ist das ganz aktuell ein ganz großes Thema. Vor kurzem erst habe ich schon wieder einen Artikel dazu gelesen wie viele sehr junge Frauen Dinge tun, nur weil sie denken das gehört dazu, und sich dabei ganz unwohl fühlen. Es ist doch so das unsere Vagina uns ganz genau sagt was sie wirklich gut findet – entweder ganz zart, in einer leisen Stimme, oder ganz offensichtlich durch Schmerzen, Entzündungen, Unwohlsein oder sämtliche andere Symptome.

Manchmal ist es auch subtiler, und da wo sexuelles Verlangen und unsere tiefen Gefühle verschmelzen bedarf es oftmals einem sehr genauen hinhören, und dies meine Lieben, bedarf Zeit und auch Übung.

Kennst Du die Sprache deiner Vagina?

Weißt Du wie sie und deine weibliche Intuition mit dir reden?

In der modernen Welt ist so oft nicht so viel Raum für ganz behutsames, zartes, liebevolles Da- Sein mit dem was wirklich gerade IST. Wie währe es wenn Du deiner Vagina das einmal schenkst? Aus dem anerkennen von Grenzen kann sehr viel Heilung Geschehen.

Der erste Schritt ist deiner Vagina mal richtig zuzuhören…

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