Die Maßschneiderin
JAGUAR STAR
28 April 2018

Als Jugendliche habe ich den Handwerksberuf Maßschneiderinn gelernt.

Nach dem Realschulschluß bin ich nach Heidelberg gezogen um dort meine Ausbildung zu beginnen. Die ganze Geschichte ist etwas länger, denn eigentlich wollte ich ans Theater, aber nun gut. Ich habe eine Stelle in Heidelberg bekommen. Dazu kam, das ich davor eine Saison mit meinem Freund in Italien bei Circo Zuzurolloni verbracht hatte.

Feuershow, Pois, Akrobatik und Clownerie. das Leben war für mich Kunterbunt, Kreativ und ein gerade beginnendes Abenteur.

Mich hatte am Schneiderberuf das Kreative, Handwerkliche angezogen, die Welt der Stoffe, Farben und Texturen. Ich liebe es Dinge zu erschaffen, und liebe es ein farbenfrohes Wunder zu weben.

Das war damals, und ist auch heute noch so.

Die Damenschneidermeisterin war Archetyp Meisterin Drachen, im eher negativen Sinne. Vor lauter Angst hatte ich ständig schweißige Hände und die Stelle hat nur wenige Wochen gehalten. Dafür habe ich dann aber die Textilfachschule gemacht, und war danach weitere 2.5 Jahre Schneiderinn Azubi und in der Design, Mode und Textilwelt involviert.

Ich liebe es Farben und Textilien miteinander zu kombinieren, das Sticken, Perlen annähend und ausgefallene Kunstwerke zu produzieren. Mit Freundinnen schufen wir das Kunst und Kulturfestival “Chilli Con latte” und haben uns mit anderen jungen Künstlern und Kreativen zusammengetan. Mein damaliger Handwerkerfreund, ein Zimmermann, unterstützte das ganze Projekt Tatkräftig. Das fand die zweite Schneidermeisterin-Drachin, dieses Mal in Freiburg i.B. auch nicht so cool.

Das Handwerk in Deutschland ist nicht unbedingt geeignet für Individualisten Sonderlinge.

Trotzdem blieb ich insgesamt 4.5 Jahre in dieser Berufsrichtung und bastelte an meinen Stoff- und Phantasiekreationen.

Irgendwann in dem ganzen rief mich die Seelenwelt sehr stark.

Was ich gemerkt habe und was mir bis heute geblieben ist, ist dass Stoffe, Textilien, Sticken und Weben viel von unserem Seelenkleid repräsentieren.

Nicht umsonst sind die großen Göttinnen oft die Weberinnen des Universums. Weben, Spinnen, Nähen und Sticken sind Teil vieler Geschichten rund um die große Mutter.

Ich nehme das Seelenkostüm gar nicht so sehr unterschiedlich wahr wie ein tatsächlich sehr kunstvoll gemachtes Kleid. Nur dass unser Seelenkostüm aus einem Geflecht von ätherischen Farben, Klängen, Düften, Texturen sowie Gefühlen gewebt ist. Auch unsere individuelle Lebenswege können sich wie Lebensfäden ausdrücken, die gewebt werden.

Jeder von uns webt einen sehr individuellen Lebensteppich.

Deinen magischen Teppich

Ich spüre diese Webmuster und Seelenkleider ganz ähnlich wie ein erfreuen an den ausgefallensten Kleiderkollektionen die man sich so vorstellen kann.

Da ich eine absolute Individualistin bin hat sich dieses ganze Konzept in der Women School wieder gefunden.

Maßschneidern von Lernerfahrungen.

Manchmal ist es einfach notwenig für ganz besondere Lebensabschnitte und Lernerfahrungen ein Maßgeschneidertes Format zu haben.

Gerade im seelennahen Bereich der Arbeit mit Frauen und den großen weiblichen Themen haben wir häufig sehr persönliche Lernwege und auch Gaben.

Deswegen gibt es in The Women School auch die Einzelfortbildungen. Das nennt sich im Englischen Sprachraum ein “apprenticeship”.

Hier wird ganz persönlich mit Dir erarbeitet welche Puzzleteile Dir für Deine Arbeit in der Welt (rund um Frauen-Themen) von nutzen sind und wertvoll deinen Weg bereichern können.

Ein Maßgeschneidertes, für Dich gewebtes Program.

Hier findest Du die Einzelausbildungen der Women School:

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